Praxis für Chirurgie · Handchirurgie

Nervenverletzungen

Eine Nervenverletzung erfolgt durch scharfe oder auch starke stumpfe Gewalteinwirkung.
Peripher der Nervenschädigung kommt es ja nach Höhe der Schädigung zu einem sensiblen oder motorischen Ausfall. Ob eine vollständige Durchtrennung d. Nerven oder eine Störung der Nervenleitfähigkeit infolge Quetschung vorliegt bestimmt das therapeutische Vorgehen.
Nach Naht eines Nerven stellt sich die ausgefallene Funktion nicht sofort wieder ein, der zentrale Nervenstumpf hat nunmehr jedoch die Möglichkeit nach peripher wieder auszuwachsen (ca 1mm pro Tag), wobei er den peripher der Verletzung liegenden Nervenstamm als Leitschiene benutzt. Beispielsweise ist nach Naht eines durchtrennten Fingernerven in Höhe des Grundgelenks mit Resensibilisierung der Fingerkuppe erst nach ca 2 Monaten zu rechnen. Häufig wird das Gefühl auch nicht mehr vollständig normal aber es läßt sich eine sogenannte Schutzsensibilität erzielen, d.h. es wird z.B. das Berühren einer heißen Herdplatte wahrgenommen.

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